3.1 Organe

Die Leitung des DZE Südtirol fußt auf die Freiwilligenorganisationen und den Organisationen des Dritten Sektors, die Mitglieder des Zentrums sind.
Sie wird durch die in der Satzung genannten Organe der demokratischen Beteiligung und durch festgelegte Formen der Konsultation ausgeübt, die zu einer partizipativen Leitung des DZE Südtirol beitragen sollen.
Die Vereinsorgane sind:
Das Führungs- und Kontrollsystem wird durch das Kontrollorgan ONC (Nationales Kontrollorgan) der Dienstleistungszentren und dessen Gliederung in die Kontrollstelle OTC (Territoriales Kontrollorgan), welche für das Gebiet der Provinz zuständig ist, vervollständigt.
Die Governance-Struktur begünstigt ein breit angelegtes System der internen Beteiligung, das durchlässig und offen für die externe Einbindung der Akteure ist.
Sie ist das souveräne Organ des Verbandes, das die folgenden Aufgaben in ordentlicher und freier Weise wahrnimmt:
Jedes Mitglied kann persönlich an der Versammlung teilnehmen oder sich durch ein anderes Mitglied vertreten lassen. Die Mitglieder verpflichten sich, zur Entwicklung des Vereins beizutragen, seinen Geist und seine Mitgliedschaft in der örtlichen Gemeinschaft zu fördern. Die Mitglieder werden aufgefordert, sich zu versammeln, sich zur Verfügung zu stellen, um am Leben des Vereins teilzunehmen, Ideen, Energie und Kompetenzen in die Ausarbeitung von Strategien, Projekten und Initiativen einzubringen, um die Politik der Intervention zugunsten der Freiwilligenarbeit zu verbessern.
Die Mitgliederversammlung ist das Organ, das für die Festlegung der allgemeinen Leitlinien und Orientierungen des Vereins zuständig ist. Die Versammlung ist das souveräne Organ des Vereins und hat unter anderem die Aufgabe, das Jahresprogramm und den Haushaltsplan zu genehmigen, die Schlussbilanz und die Sozialbilanz gutzuheißen, über eventuelle Satzungsänderungen zu entscheiden und die Mitglieder der Vereinsorgane zu ernennen.
Im Laufe des Jahres 2025 fanden zwei Mitgliederversammlungen statt, und zwar am 10.03.2025 zur Genehmigung der Bilanz 2024 und zur Wahl der Organe sowie am 04.11.2025 zur Prüfung und Genehmigung des Haushaltsvoranschlages 2026 und des jährlichen Tätigkeitsplans für das Jahr 2026. An der ersten Versammlung am 10. März 2025 nahmen 115 Mitgliedsorganisationen des DZE Südtirol teil, an der zweiten Versammlung am 4. November 2025 am Sitz der Südtiroler Volksbank waren es 84 Organisationen.
Er ist das Verwaltungsorgan des Vereins. Er wird von der Versammlung aus den Reihen der Mitglieder gewählt und verwaltet den Verein, indem er Entscheidungen zur Umsetzung der von der Versammlung festgelegten Politiken und Strategien trifft.
Er besteht aus neun Mitgliedern. Die Mitgliedschaft im Vorstand ist unentgeltlich, dauert drei Jahre und die Mitglieder können wiedergewählt werden, wobei die Amtszeit auf drei aufeinanderfolgende Amtszeiten begrenzt ist.
Im Jahr 2025 trat der Verwaltungsrat sieben Mal zusammen, insgesamt 25 Stunden lang, wobei durchschnittlich sieben Mitglieder anwesend waren.
Es ist anzumerken, dass das Kontrollorgan bei allen sieben Sitzungen anwesend war.
Der Verwaltungsrat tritt regelmäßig zusammen, um die wichtigsten Themen im Zusammenhang mit der Leitung der Tätigkeiten des Dienstleistungszentrums, der Personalverwaltung, der Genehmigung der Verwaltung und des Rechnungswesens, der Überwachung der wichtigsten Tätigkeiten und Initiativen sowie der Einleitung außerordentlicher Initiativen zu erörtern. Zu den Sitzungen werden auch die Mitglieder des Kontrollorgans und, falls erforderlich, die Bediensteten eingeladen und nehmen an ihnen teil, um sich mit spezifischen Fragen eines bestimmten Arbeitsbereichs zu befassen.

Der Vorstand/Verwaltungsrat übt die ordentliche und außerordentliche Verwaltung aus und legt Programme, Prioritäten und Ziele fest.
Außerdem schlägt er der Versammlung die Regelungen für das Funktionieren des DZE Südtirol vor. Er bereitet den der Versammlung vorzulegenden Haushaltsvoranschlag und den Jahresabschluss, das jährliche Tätigkeitsprogramm und die sich daraus ergebenden Entscheidungen über die Struktur und die Arbeitsweise des DZE Südtirol vor. Er hat die Aufgabe, Vorschläge zu machen und Impulse für die Aktivitäten zu geben, und wählt den Präsidenten und den Vizepräsidenten. Alle Ämter werden unentgeltlich ausgeübt, mit Ausnahme des Anspruchs auf Erstattung der tatsächlich angefallenen und nachgewiesenen Kosten für die Ausübung des jeweiligen Amtes.
| Nachname und Vorname | Rolle | Herkunftsorganisation | Sektor |
| Bonagura Sergio | Präsident | Arciragazzi | Italienischer Kultursektor |
| Macchia Vanessa | Vizepräsidentin | Deutschsprachige Jugendverbände | |
| Bonamico Ivo | Sekretär - Vorstandsmitglied | Landesrettungsverein Weißes Kreuz | Rettungswesen |
| Ploner Pepi | Vorstandsmitglied | Verband der Südtiroler Musikkapellen | Deutsche Kultur |
| Gnecchi Luisa | Vorstandsmitglied | Verein AUSER Bozen | Italienischer sozialer Sektor |
| Degasperi Esther | Vorstandsmitglied | Verein AEB | Soziales Deutsch |
| Staffler Hanspeter | Vorstandsmitglied | Verein Dachverband für Natur und Umwelt | Bereich Umwelt und Landschaftsschutz |
| Tiefenbrunner Thomas | Vorstandsmitglied | Verein VSS | Sport |
| Zemmer Egon | Vorstandsmitglied | Verein Südtiroler Schützenbund | Bereich Ladinische Kultur |
Der Vorstand ist das Verwaltungs- und Exekutivorgan der in der Versammlung festgelegten strategischen Aktionslinien; er besteht aus neun Ratsmitgliedern mit einer dreijährigen Amtszeit.
Artikel 8, Absatz 3 sieht die Verlängerung der Amtszeit von 3 auf 4 Jahre vor, und zwar wie folgt: Die sozialen Ämter der Vorstandsmitglieder werden unentgeltlich und ehrenamtlich ausgeübt. Die Amtszeit der Mitglieder des EZB-Rates und des Aufsichtsrates beträgt vier Jahre ab dem Zeitpunkt der Einsetzung und bis zur Genehmigung des Haushaltsplans. Die Mitglieder des EZB-Rates und des Kontrollorgans dürfen ihr Amt nicht länger als drei aufeinanderfolgende Amtszeiten innehaben. Ein und dieselbe Person darf das Amt des Präsidenten des EZB-Rates nicht länger als neun Jahre innehaben, auch wenn diese Amtszeit nicht aufeinander folgt. Die Zusammensetzung des Verwaltungsrats und des Rechnungsprüfungsorgans muss die Präsenz der italienischen, deutschen und der ladinischen Sprachgruppe gewährleisten.
Art. 10 der Satzung des DZE Südtirol der Vorstand
1. Der Vorstand ist das Verwaltungsorgan des Vereins und ist mit den ihm durch Gesetz und Satzung zugewiesenen ordentlichen und außerordentlichen Verwaltungsbefugnissen ausgestattet.
2. Der Vorstand besteht aus mindestens fünf und höchstens neun Mitgliedern, einschließlich des/der Präsidenten/-in und des/der Vizepräsidenten/-in, deren Zahl von Zeit zu Zeit von der Versammlung zum Zeitpunkt der Ernennung festgelegt wird.
3. Eine Person, die unzurechnungsfähig, entmündigt oder in Konkurs gegangen ist oder die zu einer Strafe verurteilt wurde, die ein - auch vorübergehendes - Verbot der Bekleidung öffentlicher Ämter oder die Unfähigkeit zur Bekleidung leitender Funktionen zur Folge hat, darf nicht zum Mitglied des Vorstands ernannt werden und scheidet im Falle einer Ernennung aus dem Amt aus.
4. Um die aktive Teilnahme und die wirksame Mitwirkung aller Mitglieder zu fördern, legt die Versammlung vor der Wahl die Mindestzahl der Ratsmitglieder fest, die kleinen und großen Mitgliedsorganisationen angehören, und definiert die Kriterien, sofern dies nicht bereits in der Wahlordnung festgelegt wurde.
5. Scheiden ein oder mehrere Mitglieder des Vorstands im Laufe des Geschäftsjahres aus, so beruft der/die Präsident/-in die Mitglieder¬versammlung zur Wahl eines neuen Verwaltungsratsmitglieds ein. Die Amtszeit des neuen Verwaltungsratsmitglieds endet mit der Amtszeit des Verwaltungsrats, dessen Mitglied es geworden ist.
6. Der Vorstand hat folgende Aufgaben:
a. er wählt aus seiner Mitte den/die Präsident/-in und den/die Vizeprä¬sidenten/-in;
b. er sorgt für die Ausführung der Beschlüsse der Versammlung;
c. er erstellt den endgültigen Haushalt und den Jahresvoranschlag sowie das Jahrestätigkeitsprogramm, die der Versammlung vorgelegt werden;
d. er arbeitet Verordnungen aus;
e. er entscheidet über Anträge auf neue Mitgliedschaften;
f. er nimmt den Verlust von Mitgliedern zur Kenntnis;
g. er erledigt die ordentlichen und außerordentlichen Verwaltungs¬geschäfte, die nicht Aufgabe der Vollversammlung sind; h. er ernennt und entlässt den/die Direktor/-in, er entscheidet über die Einstellung und Entlassung der Mitarbeiter/-innen, den Beginn und die Beendigung von Kooperationsbeziehungen und Beratungen;
i. er ratifiziert oder lehnt die vom/von der Präsidenten/-in getroffenen Sofortmaßnahmen ab;
j. er schlägt der Versammlung Maßnahmen zum Ausschluss von der Mitgliedschaft aus den in Artikel 6 genannten Gründen vor.
7. Der Vorstand wird in der Regel mindestens sechsmal im Jahr einberufen und immer dann, wenn der/die Präsident/-in oder an seiner Stelle der/die Vizepräsident/-in es für angebracht hält oder wenn mindestens die Hälfte der Mitglieder dies beantragt.
8. Der Vorstand wird vom/von der Präsidenten/-in mindestens zwölf Tage im Voraus ohne Formzwang einberufen, vorausgesetzt, dass die Einberufung in geeigneter Weise erfolgt und der Empfang durch die Adressaten nachgewiesen wird.
9. Den Vorsitz im Vorstand führt der/die Präsident/-in; bei dessen Abwesenheit der/die Vizepräsident/-in. Er fasst seine Beschlüsse mit der Anwesenheit der Mehrheit seiner Mitglieder und der Zustimmung der Mehrheit der Anwesenden.
10. Über jede Sitzung des Vorstands wird vom/von der Sekretär/-in ein Protokoll angefertigt, das vom/von der Sekretär/-in und von demjenigen/derjenigen, der/die den Vorsitz geführt hat, zu unterzeichnen ist.

Der/die Präsident/in repräsentiert die Einheit des Vereins und übt dessen politische und organisatorische Koordination aus. Er/sie vertritt die Organisation gegenüber Dritten und vor Gericht und trägt die Gesamtverantwortung für die Verwaltung und den reibungslosen Ablauf der Organisation; er/sie ist verantwortlich für die Unterzeichnung der Akte, die das DZE Südtirol sowohl gegenüber den Mitgliedern als auch gegenüber Dritten binden.
Art. 11 Der/Die Präsident/-in
1. Der/Die Präsident/-in ist der/die gesetzliche Vertreter/-in des Vereins sowie Vorsitzender/-de des Vorstands. Er/sie vertritt den Verein sowohl gegenüber Dritten als auch vor Gericht.
2. Der/Die Präsident/-in wird durch Mehrheitsbeschluss des Vorstands gewählt. Gibt es mehr als einen/-e Kandidaten/-in, so findet eine Abstimmung zwischen den beiden ersten Kandidaten/-innen mit der höchsten Stimmenzahl statt. Der/die Präsident/-in beruft die Sitzungen der Versammlung und des Vorstands ein und leitet sie. Er/sie kann Dringlichkeitsmaßnahmen ergreifen und sie dem Vorstand innerhalb von 15 Tagen zur Ratifizierung vorlegen. Die Amtszeit des/der Präsidenten/-in fällt zeitlich mit der des Vorstands zusammen.
3. Bei Abwesenheit oder Verhinderung des/der Präsidenten/-in werden seine/ihre Aufgaben von einem vom Vorstand ernannten/ernannte Vizepräsidenten/-in wahrgenommen. Die Unterschrift des/der Vizepräsidenten/-in bestätigt die Abwesenheit oder Verhinderung des/der Präsidenten/-in.
Der derzeitige Präsident ist Sergio Bonagura, der sich in seiner zweiten Amtszeit befindet. Er wurde 1975 geboren und hat sein Jurastudium an der Universität Trient mit einer Forschungsarbeit über Arbeitsrecht abgeschlossen.
Unser Präsident vertritt auch die Autonome Provinz Bozen bei „CSVnet“.
Beruflich ist Sergio Bonagura in der Vereinigung ‚Arci‘ tätig, wo er sich unter anderem mit der Prävention von Bildungsarmut beschäftigt.
Der Präsident des DZE Südtirol ist Sergio Bonagura. Im März 2025 wurde er als Präsident des Zentrums für die nächste vierjährige Amtszeit bestätigt.
Der 1975 geborene Jurist, der an der Universität Trient mit einer Forschungsarbeit über vergleichendes Arbeitsrecht promoviert hat, ist in Bozen geboren und lebt dort, wo er seit 2021 das Amt des Präsidenten des DZE Südtirol innehat. Derzeit arbeitet er auch in Arci, wo er für das Programm Erasmus+ und Aktivitäten zum Thema Bekämpfung und Prävention von Bildungsarmut zuständig ist. In Arciragazzi Bozen leitet und koordiniert er außerdem Maßnahmen zur Bekämpfung des Schulabbruchs. Im Jahr 2021 wurde er zum ersten Mal in den Vorstand der Dachorganisationen der Dienstleistungszentren auf nationaler Ebene CSVnet gewählt.
Engagement und Aktivitäten von Sergio Bonagura:
Vanessa Macchia wurde als Vizepräsidentin bestätigt, um ihn bei der Leitung des DZE Südtirol zu unterstützen.
Der Präsident eines Dienstleistungszentrums steht vor entscheidenden strategischen Herausforderungen, darunter die Unterstützung von Organisationen im Rahmen von RUNTS, die Förderung des Generationenwechsels, die Innovation von Dienstleistungen und die Förderung einer Kultur des Gebens. Er muss den sozialen Wandel und ein integratives Wachstum sicherstellen.
Hier sind die wichtigsten Herausforderungen:
Der Vorsitz eines Dienstleistungszentrums für das Ehrenamt ist also eine soziale Führungsrolle, die darauf abzielt, Menschen zu verbinden und die Freiwilligentätigkeit zu erneuern.
Im Laufe des Jahres 2025 habe ich mich sehr engagiert, um
Die Leidenschaft des Präsidenten eines Dienstleistungszentrums ist der Motor, der altruistisches Engagement in strukturiertes Handeln umwandelt und eine Synthese zwischen persönlichem Engagement und strategischem Management des Dritten Sektors darstellt. Diese Rolle ist nicht nur verwaltungstechnisch, sondern eine Berufung, die in den Werten der Solidarität, der Beteiligung und der Demokratie verwurzelt ist.
Ich setze mich gerne dafür ein, das derzeitige System der Zusammenarbeit zwischen der Struktur Dienstleistungszentrum für das Ehrenamt Südtirol und ihren Partnern, insbesondere öffentlichen und privaten Einrichtungen, besser zu verstehen.
Und in diesem Zusammenhang erörtern wir insbesondere die folgenden Fragen, auf die ich gerne näher eingehen möchte.
Der Präsident hat zweifellos auch die Aufgabe, die Förderungs- und Aktionsaktivitäten des gemeinnützigen Sektors zu leiten und den Enthusiasmus in konkrete Projekte zu verwandeln, die den tatsächlichen Bedürfnissen der Gemeinschaft entsprechen.
Der Dritte Sektor ist dann dazu aufgerufen, die Abstimmung von Angebot und Nachfrage von Dienstleistungen und die Professionalisierung der Kompetenzen zu ergänzen, um den sogenannten sozialen tertiären Sektor zu stärken, der in Italien heute noch schwach ist. Er spielt zweifellos eine strategische Rolle bei der Bündelung der Nachfrage nach Dienstleistungen und der Förderung eines Ansatzes, der die Interdependenzen zwischen den Bedürfnissen eines bestimmten Gebiets erfasst und aggregierte Antworten hervorbringt.
Der Dritte Sektor ist definitiv nicht nur aus sozialer Sicht eine wichtige Ressource, sondern auch aus wirtschaftlicher Sicht, wenn man bedenkt, dass die Aktivitäten in diesem Bereich Menschen und Aktivitäten in der Gesellschaft einbeziehen. Organisationen des dritten Sektors haben auch die Möglichkeit, Vorteile und Vergünstigungen in Anspruch zu nehmen, daher ist es wichtig, dass sie so rechenschaftspflichtig und transparent wie möglich sind.
Vielen Dank und gute Arbeit für uns alle.
Präsident


1. Der/Die Vizepräsident/-in wird durch Mehrheitsbeschluss des Vorstands gewählt. Gibt es mehr als einen/-e Kandidaten/-in, so findet eine Abstimmung zwischen den ersten beiden statt, die die höchste Stimmenzahl erhalten haben. Er vertritt den/die Präsidenten/-in im Falle seiner/ihrer Abwesenheit, seiner/ihrer Verhinderung oder seines/ihres Ausscheidens.
2. Die Amtszeit des/der Vizepräsidenten/-in fällt zeitlich mit der Amtszeit des Vorstands zusammen.
Beruf: Prof. aggr. Forscherin für Didaktik und Sonderpädagogik an der Freien Universität Bozen, Fakultät für Bildungswissenschaften, mit einem starken Engagement für Belange im Ehrenamt:
Ich freue mich zu erwähnen, wie grundlegend die Animation des Gebiets ist, die einerseits auf die Anfragen der Organisationen reagiert und andererseits latente Bedürfnisse auffängt, die aus der Analyse des Kontexts hervorgehen. In einigen Fällen sind es die Verbände/Organisationen selbst, die uns bitten, thematische Sitzungen oder Diskussionen über spezifische Herausforderungen zu moderieren, wie z. B. im Zusammenhang mit der Beteiligung von Jugendlichen. In anderen Fällen sind es jedoch wir, die - auch ohne ausdrückliche Aufforderung - wichtige Themen identifizieren und sie der sozialen Basis vorlegen.
Ich möchte meine und unsere Ziele im Vorstand/Verwaltungsrat besser formulieren.
Kontinuität und Innovation: Die Arbeit der letzten drei Jahre fortsetzen, mit dem Ziel, die angebotenen Dienstleistungen zu modernisieren und dabei den Wert der Freiwilligenarbeit als „soziales Kapital“ in den Mittelpunkt zu stellen, das für den Zusammenhalt der Gemeinschaft unverzichtbar ist, insbesondere in einem vernetzten lokalen Kontext.
Technische Unterstützung und Reformen sind ebenfalls wichtig. Für mich als Vizepräsidentin liegt das Hauptaugenmerk nach wie vor auf der administrativen, schulungstechnischen und bürokratischen Unterstützung der Verbände im Einklang mit der Entwicklung des Kodex für den Dritten Sektor.
Und ich möchte auch die Themen Inklusion und Bekämpfung von Gewalt erwähnen. Wir müssen konkrete Aktionen gegen die Ungleichheit zwischen den Geschlechtern und für die Unterstützung von Solidaritätsaktivitäten initiieren und verstärken.
Nur eine strukturierte Freiwilligentätigkeit kann den künftigen Herausforderungen, wie der alternden Bevölkerung und der zunehmenden sozialen Komplexität, gerecht werden.
Eine entscheidende Herausforderung ist die Überalterung der Freiwilligenbasis und die Notwendigkeit, neue Generationen einzubeziehen, indem wir die Fähigkeiten und die Freiwilligentätigkeit junger Menschen, insbesondere der Minderjährigen, fördern.
Es ist wichtig, den neuen Generationen zu zeigen, dass es möglich ist, führende Akteure der angestrebten Veränderungen zu werden, um in ihnen das Selbstvertrauen und das Vertrauen in die Realität zu wecken, dass sie in die Lage versetzt, sich konkret und nutzbringend für ihre Zukunft einzusetzen.
Die Ausbildung ist zweifellos ein Schlüsselelement für die organisatorische Entwicklung und die Verbesserung der Fähigkeiten der Akteure des Dritten Sektors, nicht nur als Voraussetzung, um materiell tätig sein zu können, sondern auch als Instrument zur Bereicherung ihres Wissens und zur Steigerung ihrer Sensibilität und ihres Bewusstseins in Bezug auf die Ziele und Werte, die von der Organisation, in der sie arbeiten, verfolgt werden.
Auch aus diesem Grund wendet sich der Dritte Sektor seit einigen Jahren an die Welt der Hochschulbildung, um die für ihn charakteristische, ebenso vielfältige wie spezialisierte Berufswelt adäquat auszubilden.
Ein weiterer Aspekt, der mir sehr am Herzen liegt, ist die Chancengleichheit bei der Freiwilligenarbeit. Es ist wichtig, die schwächsten Bevölkerungsgruppen und die sozial am stärksten gefährdeten Gebiete in diese Erfahrungen der persönlichen und kollektiven Entwicklung und Bereicherung einzubeziehen.
Lassen Sie mich zusammenfassend die folgenden Überlegungen anstellen:
Die Weiterbildung im Dritten Sektor ist ein grundlegender Pfeiler nicht nur für die Einhaltung von Vorschriften, sondern auch ein strategischer Hebel zur Steigerung der sozialen Wirkung, der Widerstandsfähigkeit und der Effizienz von Organisationen. In einem sich ständig verändernden Kontext ermöglicht lebenslanges Lernen Mitarbeitern und Freiwilligen die Anpassung an strukturelle Veränderungen und neue soziale Bedürfnisse.
Daher wird lebenslanges Lernen im dritten Sektor als unverzichtbar angesehen, um die Effektivität, Innovation und Nachhaltigkeit von Non-Profit-Organisationen zu gewährleisten. In einem sich rasch entwickelnden Kontext, der durch die Reform des Sektors und den Bedarf an multidisziplinären Kompetenzen gekennzeichnet ist, ermöglicht die ständige Aktualisierung, die auch vom Team der CSV Südtirol angeboten und unterstützt wird, zweifellos eine bessere Reaktion auf soziale Bedürfnisse und die Aufrechterhaltung hoher Qualitätsstandards.
Gute Arbeit und gute Ausbildung für alle!
Vizepräsidentin


Der Direktor des Dienstleistungszentrums spielt heute eine strategische Führungs- und Innovationsrolle und entwickelt sich von einem einfachen Dienstleistungsmanager zu einem echten territorialen Animator und einer Agentur für die Entwicklung von Freiwilligen. Mit der Umsetzung der Reform des Dritten Sektors (CTS) konzentrieren sich die Herausforderungen auf die Nachhaltigkeit, die digitale Transformation und die Einhaltung von Vorschriften, insbesondere mit den für 2026 geplanten Änderungen.
Das persönliche Engagement geht weiter und umfasst Folgendes:
1. Anpassung an die Reform des Dritten
Sektors (RUNTS und Steuern)
2. Entwicklung der Freiwilligentätigkeit und des Generationswechsels• Förderung des freiwilligen Engagements junger Menschen: Das DZE Südtirol muss und will auch neue Formen der aktiven Bürgerbeteiligung aufgreifen und junge Menschen einbeziehen, z.B. durch Schulen.
3. Umwandlung und Innovation von Dienstleistungen
4. Verwaltung der Humanressourcen und Governance
Der Dritte Sektor ist ein wichtiger Akteur beim Aufbau hochwertiger Beziehungen.
Es ist nicht mehr möglich, unsere Wirtschaft und unsere Gesellschaft nur auf den Staat zu stützen (der eindeutig effizient sein muss), nicht nur auf den Markt (der immer mehr aus Qualitätsunternehmen bestehen muss), sondern wir müssen unsere Gesellschaft und unsere Wirtschaft auch auf die Familien und den Dritten Sektor stützen; wir müssen uns dessen bewusst werden, das haben uns die Fakten gezeigt; es liegt an den Institutionen und an jedem einzelnen von uns, diesem Sektor eine neue Rolle innerhalb der Sozial-, Wirtschafts- und Steuerpolitik auf lokaler, nationaler und internationaler Ebene zu geben.
In einer Zeit, in der Glück und Wert direkt proportional zu Erfolg und Reichtum sind, und in einer Gesellschaft, die überwiegend individualistisch und selbstbezogen ist, gibt es einen Sektor, der versucht, diese Denkweise zu bekämpfen.
Es gilt, die Gemeinschaft und den Menschen stärker in den Mittelpunkt zu stellen und mehr auf die „menschliche Seite“ und weniger auf die bürokratische Seite zu schauen.
Die Rolle des Direktors im Jahr 2026 wird auch in Zukunft von entscheidender Bedeutung sein, wenn es darum geht, die Verbände in Richtung einer stärker „verwalteten“, aber in jedem Fall unterstützenden Freiwilligenarbeit zu lenken und sicherzustellen, dass die Schwierigkeiten bei der Regulierung das soziale Handeln nicht behindern.
In einer Welt, die dazu neigt, Wettbewerb und Effizienz zu schätzen, stellt der Dritte Sektor eine Alternative dar, die auf Zusammenarbeit, Menschlichkeit und sozialer Bindung beruht. Er ist eine konkrete Antwort auf die Krise der relationalen Werte und ist heute mehr denn je von grundlegender Bedeutung für den Aufbau einer solidarischen, gerechten und geeinten Gesellschaft.
Auf Wiedersehen und gute Arbeit für alle!
Die Rolle und der Auftrag des DZE Südtirol lauten daher wie folgt:
Wir sind der Bezugspunkt an der Seite des freiwilligen und dritten Sektors, mit einem scharfen Blick für aktuelle Themen und einer zukunftsorientierten Vision.
Auf diese Weise verleihen wir den gemeinsamen Interessen aller Organisationen des Dritten Sektors eine Stimme, erleichtern ihre Verbindungen und unterstützen sie mit Dienstleistungen, die es ihnen ermöglichen, sich weiterzuentwickeln und ihre Ziele mit Zuversicht, Kreativität und Unabhängigkeit zu verfolgen.
Durch unseren respektvollen und freundlichen Umgang schaffen wir befriedigende und tiefere Beziehungen.
Achtsamkeit gegenüber den Bedürfnissen und Wachstumsprozessen von Einzelpersonen und Organisationen bildet die Grundlage unserer Arbeit.
Wir sind ein offenes System und bieten Dienstleistungen auf zugängliche und faire Weise an.
Wir sind ein zuverlässiger und kompetenter Partner, der umfassende Antworten gibt und hilft, die besten Lösungen zu finden.
Lassen Sie mich einige konkrete Hilfen nennen, die langfristig für ein kompaktes Engagement von Ehrenamtlichen genutzt werden können, unabhängig von den täglichen Beratungen, bei denen es oft darum geht, dringende Anliegen schnellstmöglich zu erledigen.
Im Einzelnen handelt es sich um:
Wir freuen uns auf neue und spannende gemeinsame Projekte mit unseren Mitgliedern
Direktor

Art. 14 unserer Satzung - Aufsichtsrat - Zusammensetzung - Zuständigkeiten
1. Gemäß der Gesetzesverordnung Nr. 117/2017 wird ein Kontrollorgan ernannt, das aus 3 (drei) ordentlichen Mitgliedern und 2 (zwei) stellvertretenden Mitgliedern besteht, die von der Hauptversammlung und, was das als Vorsitzender fungierende Mitglied betrifft, vom territorialen Kontrollorgan (OTC) gemäß Artikel 65, Absatz 7 Buchstabe e) der Gesetzesverordnung Nr. 117/2017 ernannt werden.
2. Das Kontrollorgan bleibt für vier Jahre im Amt. Für die Mitglieder gilt Artikel 2399 des Zivilgesetzbuchs (Gründe für die Unwählbarkeit und den Ausschluss). Sie können wiedergewählt werden. Mindestens eines der Mitglieder muss aus dem Kreis der in Artikel 2397 Absatz 2 des Zivilgesetzbuchs genannten Personengruppen gewählt werden. Das Amt eines Mitglieds der Kontrollstelle darf jedoch nicht länger als zwölf Jahre ausgeübt werden.
3. Das Kontrollorgan hat die Aufgabe, die Einhaltung von Gesetz und Satzung und die Beachtung der Grundsätze einer ordnungsgemäßen Verwaltung sowie die Angemessenheit der Organisations-, Verwaltungs- und Rechnungsführungsstruktur und deren tatsächliche Funktionsweise zu überwachen.
4. Das Rechnungsprüfungsorgan bescheinigt, dass die Sozialbilanz gemäß den ministeriellen Richtlinien erstellt worden ist. In der Sozialbilanz werden die Ergebnisse der von der Prüfstelle durchgeführten Kontrolle bestätigt.
5. Sie überwacht auch die Einhaltung der Grundsätze der ordnungsgemäßen Verwaltung gemäß Artikel 30 Absatz 6 des Gesetzes über den Dritten Sektor.
6. Die Mitglieder des Aufsichtsorgans können jederzeit, auch einzeln, Einsichts- und Kontrollhandlungen vornehmen und zu diesem Zweck vom Geschäftsführer Auskünfte über den Gang der Geschäfte oder über bestimmte Angelegenheiten verlangen. Sie haben auch das Recht, ohne Stimmrecht an den Sitzungen des Verwaltungsrats teilzunehmen.
7. Das Kontrollorgan wird auch mit der Abschlussprüfung betraut, wenn diese gemäß Artikel 31 des Gesetzesdekrets Nr. 117/2017 vorgeschrieben ist. In diesen Fällen besteht das Kontrollorgan aus den in das entsprechende Register eingetragenen Abschlussprüfern.
8. Den Mitgliedern des Kontrollorgans kann eine Vergütung gewährt werden, die vom Verwaltungsrat festgelegt wird.



Die Kontrollstelle überwacht die Einhaltung des Gesetzes und der Satzung, die Einhaltung der Grundsätze der ordnungsgemäßen Verwaltung und insbesondere die Angemessenheit der Organisations-, Verwaltungs- und Rechnungsführungsstruktur des DZE Südtirol.
Die Zusammensetzung des derzeitigen Kontrollorgans
| Vor- und Nachname | Funktion |
| Hilpold Armin | Vorsitzender |
| Mattivi Renate | Mitglied |
| Plaschke Dieter | Bestandteil |
| Thaler Elisabeth | Stellvertretendes Mitglied |
| Vittur Samuel | Stellvertretendes Mitglied |
Die Kontrollstelle „ONC“, Organismo Nazionale di Controllo (Nationale Kontrollstelle), ist eine Stiftung mit Rechtspersönlichkeit des Privatrechts, die durch ein Dekret des Ministers für Arbeit und Sozialpolitik, gemäß Art. 64 des Kodex betreffend den Dritten Sektor gegründet wurde und im allgemeinen Interesse, Führungs- und Kontrollaufgaben für die gemeinnützigen Organisationen wahrnimmt.
Zur Erfüllung ihrer Aufgaben bedient sich die Nationale Kontrollstelle auch der territorialen Kontrollorgane (Typus OTC), die in verschiedenen Gebieten auf Staatsebene tätig sind.
Die territorial agierenden Kontrollstellen des Typs „OTC“ haben die Aufgabe, eine Kontrollfunktion über die Dienstleistungszentren für das Ehrenamt auszuüben:
